Scorched Earth - Überlebensguide

  • Der Name des DLC "Scorched Earth" liefert einen Hinweis auf die Klimazone, in der wir uns auf der Karte befinden. Tagsüber steigen die Temperaturen auf weit über 50 Grad und nachst wird es eiswürfelkalt. Neben den extremen Temperaturen kommen noch Ereignisse wie z.B. heftige Sandstürme und Gewitter hinzu, die das Überleben zusätzlich erschweren. In diesem Guide findet ihr nützliche Tipps um die ersten Stunden nicht ganz so oft zu sterben.

    - noch in Arbeit -

    In der Welt von "Scorched Earth" gibt es nur ausgewählte Tiere des Originalspiels. Vorwiegend dominieren Ankylos, Kängurus, Wölfe, Terror Birds, Säbelzahntieger und Raptoren das Land. An den Spawnpunkten South 1 und South 3 ist die Konzentration der Raubtiere am geringsten. Wenn ihr in der Welt aufwacht und direkt von einem Wolf oder Terror Bird zerrissen werdet, gebt nicht auf. Wählt noch einmal den Spawn aus und nach ein paar Versuchen landet ihr an einer Stelle, an der erst einmal kein Raubtier umherzieht. Ziemlich schnell werdet ihr merken was hier die wichtigste Resource ist: Wasser!


    Gerade in der Mittagshitze könnt ihr dem Wasserverbrauch beim Schwinden zusehen. Also Augen auf um an Wasser zu kommen:


    Wasserquellen:

    • Wasserkäfer


    Seht ihr in der Nähe einen großen Käfer mit einem dicken blauen Hinterteil? Wenn ihr euch dem Käfer nähert könnt ihr mit [E] euer Wasser wieder auffüllen. Dann fliegt der Käfer davon. Gerade an den Südspawnpunkten sind diese Käfer in Sichtweite. Könnt ihr dennoch keines der Tiere entdecken, dann schaut euch weiter um.


    •• Brunnen





    Ungefähr alle 1km ist eine Wasserstelle auf dem Boden. Diese bringt endlos Wasser hervor und ist die beste Wasserquelle. Direkt in der Mitte der Quelle kann mit [E] das Wasser getrunken werden. Habt ihr so eine Wasserstelle gefunden, dann ist das ein guter Platz um hier die erste Hütte zu bauen. Später kann auf der Wasserquelle ein Brunnen gebaut werden (Water Well). Aus dem Brunnen kann der Morellatops seinen Wasserspeicher wieder füllen. Ist keine dieser Wasserquellen zu sehen und dein Wasservorrat geht rapide zu Neige, dann hilft dieser Notplan:


    Hinlegen und Beeren farmen


    Suche nach einer Ansammlung von Büschen und lege dich mit [X] auf den Boden. Dadurch verbrauchst du kaum Wasser. Ernte die Büsche ab und robbe dich im Liegen durch die Büsche. Die Beeren (bitte nur die blauen, gelben und roten Beeren) geben ein bisschen Wasser, was gerade so zum Überleben reicht. Der Kaktussaft spendet, im Gegensatz zur Beschreibung, kein Wasser sondern füllt nur den Hunger auf. Die größte Hitze ist Nachmittags gegen 15 Uhr. Die Zeit und weitere Informationen kannst du mit [H] einblenden. Versuche diese Zeit bis zum Abend zu überstehen. Wenn dich bis dahin kein Raubtier gefressen hat, dann hast du den Anfang gut geschafft. Durch das Beeren sammeln kannst du in der Zwischenzeit die Stoffkleidung lernen und anziehen. Die schützt dich ein bisschen vor der Hitze.


    Wasser aus dem Flußbett trinken


    Warum sich mit Käfern und Beeren am Leben halten wenn das kühle Nass so nah ist? Unten im Tal ist ein teilweise ausgetrockneter Fluss mit verlockenden Wasserstellen. Wenn du vorsichtig und schnell bist, kann das auch eine Rettung sein. Nähere dich langsam dem Wasser und halte nach Raubtieren Ausschau. Diese halten sich gerne an dem Flussbett auf. Hast du eine unbewachte Stelle entdeckt, nimm die Beine in die Hand und renn schnell zum Wasser, trink und renn wieder weg. Da du aber dauerhaft Wasser brauchst, ist das eine riskante und stressige Notlösung.


    •• Morellatops zähmen (späterer Spielverlauf)


    Der Morellatops kann, unabhängig von seinem Level, 750 Einheiten Wasser speichern. Gezähmt ist er mit Wasser voll und trinkt selbständig aus einem Brunnen (Water Well). Auch wenn es regnet und man eingeloggt ist, füllt sich der Wasserspeicher des Morellatops langsam wieder auf. Da er mit einer Steinschleuder nur mühsam zu zähmen ist und selbst mit niedrigem Level über 100 Beeren verschlingt, ist die Zähmung eines Morellatops erst ab Level 15 zu empfehlen.


    ••• Wassertanks (späterer Spielverlauf)


    Auf die Wasserquelle kann nur der Brunnen gebaut werden. Wasserleitungen können nicht angebracht werden. Es regnet nicht viel in dieser Welt. Ungefähr einmal am Spieltag (echtzeit) regnet es vom Himmel. Dieses Wasser kann aufgefangen und in Wassertanks gespeichert werden. Der Wassertank aus Stein fasst 200 Einheiten Wasser, der aus Metall 500 Einheiten. Für die Bewässerung der Beete und eine optimale Ernte sind die Wassertanks die beste Bewässerung.


    Schutz in Gebäuden vor Hitze


    Je höher die Temperatur steigt desto schneller wird das Wasser verbraucht. Wenn die Hitze zu groß wird, dann erleidet man einen Hitzschlag. Dieser wird durch ein weißes Symbol in der linken unteren Ecke angezeigt, gleich neben dem Hitzesymbol. Durch drücken der Taste [H] wird die Prozentzahl des Hitzschlags angezeigt. Mit zunehmender Prozentzahl wird die Sicht wackeliger. Ab 50% geht langsam das Leben runter. Spätestens jetzt sollte man sich in ein Gebäude zurückziehen und erholen. Legt man sich dazu auf den Boden, reduziert sich der Hitzschlag schneller. Unterschiedliche Baumaterialien der Hütte haben einen Einfluß auf die Hitzeabschirmung:


    • Strohhütte


    Nachdem der erste Durst gestillt ist und du genug Wasser in Reichweite hast (Brunnen oder Käfer), baue als erstes eine Strohhütte. In dem DLC gibt es plötzliche Ereignisse, bei denen so eine Hütte über Leben und Tod entscheiden kann. In einer Strohhütte ist es tagsüber ein bisschen kühler und etwas wärmer in der Nacht.


    • Holzhütte


    Vermeide Bauten aus Holz. In einer Holzhütte ist es tagsüber noch heißer als draussen und ich erinnere mich, wie oft ich an einem Schrank stand, nur kurz AFK ging und dann gestorben bin. Wenn Raubtiere in der Nähe sind, dann baue lieber eine Spikewall aus Holz um die Strohütte. Leider brauchen die Spikewalls in diesem DLC Leder und sind damit am Anfang recht teuer.


    • Steinhütte


    In einer Steinhütte ist es zwar kühler als in einer Holzhütte, jedoch ist das Bauen mit Stein im Verhältnis zu den Tongebäuden mit einem höheren Verbrauch an Ressourcen verbunden. Beim Abbau von Sandsteinen entsteht mehr Sand als Stein und damit ist das Bauen mit Stein aufwändiger. Zudem: Wohin mit dem ganzen Sand? Eine Steinwand hat 10.000 Widerstand während die Tonwände nur 6.000 Widerstand besitzen. Für die Unterbringung der Tiere ist es gut geeignet, für die Wohn- und Arbeitsräume sind die Tonstrukturen besser geeignet.


    • Tonhütte


    Tonstrukturen bieten einen guten Schutz vor der Hitze. Für die Kälte in der Nacht reicht ein einfaches Campfire um es hell und warm darin zu haben. Sie lassen sich sehr preiswert aus Ton, Stroh und Stein herstellen. Dazu muss das Engramm Clay gelernt werden. Dieser Clay (Ton) wird im Mörser aus Kaktussaft und Sand hergestellt. Egal wie warm es draussen ist, in dem Haus aus Ton kann man sich von dem Hitzschlag kurieren. Einzig wenn es brütend heiß ist und das Event "Feuersturm" wütet, verliert man dennoch an Leben. Dann hilft es nur noch, sich auf den Boden zu legen und zu hoffen, dass man überlebt. Oder man baut ein Zelt.


    Zelt


    Der beste Schutz gegen die Hitze ist das Zelt. Praktisch für unterwegs wenn ein "Sandsturm" wütet oder wenn der "Feuersturm" zur größten Nachmittagshitze eintritt.


    Kleidung gegen Hitze


    Je mehr Punkte ein Kleidungsstück in Hyperthermische Isolation aufweist, desto weniger Wasser wird verbraucht und die hohen Temperaturen haben weniger Auswirkung, so dass man weniger schnell überhitzt. Man kann sich also länger in der Sonne aufhalten.


    • Stoff


    Als erstes der Engramme kann die Stoffkleidung freigeschaltet werden und gibt einen Bonus auf den WIderstand gegen Hitze. Die paar Punkte können das Überleben bei einem "Feuersturm" bedeuten.


    • Desert Cloth
    Die meiste Hyperthermische Isolation gibt die neue Desert Kleidung. Sie lässt sich recht früh erlernen und braucht keine ausgefallenen Resourcen. Die benötigte Seide kann beim Ernten der Kakteen gesammelt werden. Auch die Motten und die pinkfarbenen Blumen am Boden geben Seide als Loot ab.


    Investieren in Fortitude


    Es lohnt sich, gleich zu Beginn in Fortitude zu investieren. Jedes Prozent erhöht die Hyperthermische Isolation. Bei einem Wert von 10% kann man die meiste Zeit des Tages draussen verbringen. Nur bei Temperaturen am Nachmittag so um die 50 Grad, reicht das Wasser gerade mal eine Minute. Werden 20% in Fortitude investiert, kann man zusammen mit der Desert Kleidung den ganzen Tag draussen verbringen und muss nur alle paar Minuten Wasser trinken. Für längere Ausflüge in der heißen Sonne empfielt es sich etwas Wasser mitzunehmen.


    Wasser für Unterwegs


    Morellatops


    Plant man tagsüber einen längeren Ausflug, so sollte man ausreichend Wasser mitnehmen. Noch bevor man an die Kristalle in den Bergen kommt um sich ein Wasserbehälter herzustellen, können die Morellatops gezähmt werden. Unabhängig vom Level kann eines dieser Kamele 750 Einheiten Wasser speichern. Hält man die [E] Taste länger gedrückt, öffnet sich ein Menü in dem der Eintrag "Drink Water" ausgewählt werden kann. Damit füllt man sein Wasser wieder auf. Die Kamele trinken selbständig wenn man sie in die Nähe einer Wasserstelle bringt, auf der ein Brunnen (Water Well) gebaut ist. Wenn es regnet, füllt sich der Wasserspeicher der Morellatops langsam von selbst auf. Dazu muss man aber eingeloggt sein, sonst funktioniert das nicht. Die Kamele sind zudem sehr schnell, können einiges an Gewicht tragen und sind damit die idealen Farm- und Lastentiere. Zur Sicherheit empfielt es sich, ein Zelt ins Inventar des Kamels zu legen, falls unterwegs ein Feuer- oder Sandsturm eintritt.


    • Lederbeutel


    Ein voller Lederbeutel könnte den kompletten Wasservorrat füllen, jedoch verliert der Beutel genauso schnell das Wasser wie sich der eigene Wasservorrat reduziert. Bei der Hälfte des eigenen Wasservorrats könnte man also einmal auffüllen. Dazu muss man aber ständig auf die Wasseranzeige schauen. Ist der eigene Wasservorrat leer, ist es der Lederbeutel auch. Dennoch ist der Lederbeutel nicht ganz unnütz. Nachdem der Brunnen gebaut werden kann und bevor der Wassertank sich mit Regen gefüllt hat, hilft der Lederbeutel um die ersten Beete zu bewässern.


    Water Jar (Wasserglas)


    Das Wasserglas verliert Im Vergleich zum Lederbeutel wenger schnell das Wasser. Für schnelle Kundschafter- oder Farmingausflüge ist das Wasserglas ideal geeignet. Es wiegt nicht viel und kann daher auch mit leichteren Tieren, z.B. Raptoren verwendet werden. Ein volles Wasserglas füllt den Wasservorrat komplett auf.


    • Kanteen


    Sobald ein Fabricator gebaut ist, kann die Kanteen hergestellt werden. Aus einer Kanteen kann 4x getrunken werden bis sie leer ist. Es verliert das Wasser noch weniger schnell als das Wasserglas. Zwei Kanteens in der Schnelleiste und man ist für einen kurzen Ausflug gerüstet. Bei längeren Touren ist der Morellatops die beste Wasserversorgung.


    Events


    Als hätte man mit der Wasserknappheit und den vielen Wölfen und Terror Birds nicht schon genug Probleme am Hals, gibt es immer wieder Ereignisse, die das Leben in der Steppe noch schwieriger machen. Die Ereignisse dauern nur wenige Minuten und manche Ereignisse sind nicht unbedingt lebensbedrohlich, dennoch beeinflussen sie einen immer wieder, dass man gerade nicht das machen kann, was man eigentlich machen wollte. Einige Minuten vor dem Event warnen die Jerboas, egal ob gezähmt oder wild, vor der Gefahr. Um nicht von einem Event überrascht zu werden lohnt es sich zwei dieser niedlichen und dennoch sehr nützlichen Tiere zu zähmen. Eines trägt man unterwegs auf der Schulter und eines habe ich da sitzen wo ich mich am meisten aufhalte (das ist bei mir die Küche). Die Jerboas kündigen ein Ereignis durch ein Bellen bzw. Knurren an und je nachdem wie sie den Schwanz bewegen, kann man schon sehen um welches Ereignis es sich handelt.


    • Feuersturm


    Nachts ist der Feuersturm sehr willkommen. Wenn normalerweise ein Eiswürfel dir das Leben abzieht ist es in dem Feuerssturm angenehm mild. Genau richtig. Zur größten Hitze kann der Feuersturm aber tödlich sein. Selbst wenn man sich in einem Tonhaus befindet, zieht die Hitze das Leben runter. Das Jerboa macht zur Ankündigung ein Jaulen, scharrt erst mit den Pfoten im Bode, wühlt dann mit der Nase
    im Boden und wälzt sich dann.



    • Sandsturm


    So ein Sandsturm ist nichts tragisches. Die Sicht wird durch den Sand sehr schlecht und die Ausdauer geht auf Null runter. Sprinten ist dann nicht mehr drin. Unterwegs würde ich mich nicht weiter bewegen wenn ich mich nicht gut auskenne, sondern ein Zelt aufstellen und den Sturm aussitzen. Zuhause arbeite ich gemütlich weiter. Nebenbei sammelt man Sand auf ohne etwas dafür tun zu müssen. Den Sandsturm kündigt das Jerboa an, in dem es in die Luft schaut und den Schwanz nach links schwingt. Dabei bellt es fünf mal.



    • Gewitter


    Bei einem Gewitter donnert und blitzt es gewaltig. Die Sicht ist durch die dunklen Wolken nicht mehr ganz so weit. Bisher wurde ich noch nicht vom Blitz getroffen und bin weiter meinen Arbeiten nachgegangen. Es wechselt ständig zwischen warm und kalt. Bei einer Skillung von 20% auf Fortitude ist davon auch nichts mehr zu merken. Während eines Gewitters fallen elektrische Geräte aus. Jerboas scheinen das Gewitter nicht zu mögen, strecken den Schwanz gerade nach hinten und lassen ihn zittern. Sie machen dabei ein knurrendes Geräusch.


    • Regen


    Auch Regen ist ein eher seltenes Event. Auch hier ist die Fernsicht etwas eingeschränkt. Jerboas kündigen den Regen mit kurzen Rufen, einem weinerlichem Schniefen an und strecken ihre Nasen schnuppernd in die Höhe.

    Spiel

    Für welches Spiel ist dieser Eintrag gedacht?
    ARK Survival Evolved

Teilen

Kommentare 1

  • Danke für den tollen Guide! ^^ Sehr Hilfreich für die ersten Schritte in Scorched Earth.